
GS1 DataMatrix für die UDI-Kennzeichnung direkt im Browser erstellen
Die korrekte Codierung von UDI-Daten ist ein wichtiger Bestandteil der Kennzeichnung von Medizinprodukten. Neben der UDI-DI können auf dem Etikett auch produktionsbezogene Angaben wie Chargennummer, Seriennummer oder Verfallsdatum erforderlich sein. Entscheidend ist, dass diese Informationen entsprechend den GS1-Vorgaben im Barcode strukturiert werden.
Europe IT Consulting stellt deshalb einen neuen kostenlosen GS1 DataMatrix Generator zur Verfügung. Hersteller und UDI-Verantwortliche können damit ihre Daten direkt im Browser eingeben, prüfen und einen GS1 DataMatrix Barcode erzeugen – ohne zusätzliche Softwareinstallation.
Kostenlosen GS1 DataMatrix Generator öffnen ↗
Der Generator unterstützt aktuell:
GTIN / UDI-DI (AI 01)
Die GTIN wird als 14-stellige Kennung erfasst. Das Tool überprüft unter anderem die Länge und die GS1-Modulo-10-Prüfziffer.
Produktionsinformationen / UDI-PI
Chargen- und Losnummern (AI 10), Seriennummern (AI 21), Herstellungsdaten (AI 11) und Verfallsdaten (AI 17) können ergänzt werden.
Automatische Prüfung der Eingaben
Feldlängen, Zeichen und Datumsformate werden geprüft. Ungültige Eingaben werden angezeigt, bevor ein Barcode ausgegeben wird.
GS1 DataMatrix mit Live-Vorschau
Der Generator erstellt einen DataMatrix ECC 200 mit GS1-Kennzeichnung (FNC1) und den erforderlichen Trennzeichen. Die Vorschau aktualisiert sich nach gültigen Änderungen automatisch.
Export als PNG, SVG und TXT
Der Barcode kann als Raster- oder Vektorgrafik heruntergeladen werden. Zusätzlich lassen sich die codierten Daten als TXT-Datei exportieren. Die menschenlesbare Darstellung (HRI) ist ebenfalls sichtbar.
Weniger manuelle Schritte – weniger typische Codierungsfehler
Ein GS1 DataMatrix unterscheidet sich von einem gewöhnlichen zweidimensionalen Barcode. Sogenannte Application Identifier (AI) kennzeichnen, welche Art von Information folgt. Beispielsweise steht (01) für die GTIN, (10) für die Charge, (17) für das Verfallsdatum und (21) für die Seriennummer.
Bei Feldern mit variabler Länge muss zudem die Trennung der Daten korrekt erfolgen. Fehler bei der Codierung können dazu führen, dass Scanner oder angeschlossene Systeme die Informationen falsch interpretieren. Der Generator hilft dabei, die unterstützten Datenfelder technisch richtig zusammenzustellen.
UDI-DI, UDI-PI und Basic UDI-DI sind nicht dasselbe
Die UDI-DI kennzeichnet das jeweilige Medizinprodukt; im GS1-System wird dafür in der Regel eine GTIN verwendet. Die UDI-PI enthält, soweit relevant, variable Produktionsinformationen wie Charge oder Seriennummer. Die Basic UDI-DI hat eine andere regulatorische Funktion und wird nicht im UDI-Barcode auf dem Produktetikett codiert.
Wer zunächst GTIN-14-Prüfziffern oder Kennungen wie GS1 GMN, Master UDI-DI und HIBC Basic UDI-DI berechnen möchte, kann ergänzend unseren kostenlosen UDI-Rechner nutzen.
Technische Validierung ersetzt keine vollständige Kennzeichnungsprüfung
Der Generator überprüft unterstützte Format- und Codierungsregeln. Er bestätigt jedoch nicht, ob die verwendete GTIN tatsächlich durch GS1 zugeteilt wurde. Auch die Druckqualität, die Lesbarkeit eines gedruckten Barcodes und die regulatorische Eignung des gesamten Etiketts müssen gesondert geprüft werden.
Vom Barcode zur vollständigen UDI-Registrierung
Die Erstellung eines GS1 DataMatrix ist ein Schritt im UDI-Prozess, aber keine Registrierung in einer regulatorischen Datenbank. Für die Registrierung bei EUDAMED, swissdamed oder anderen zuständigen Systemen müssen die jeweiligen UDI- und Produktstammdaten zusätzlich erfasst, validiert und übermittelt werden.
Europe IT Consulting unterstützt Unternehmen auch bei diesen Prozessen. Für eine automatisierte Barcode-Erstellung in SAP steht außerdem unser GS1 Barcode Generator für SAP zur Verfügung.










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