MEDTECH-BERATUNG · UDI & SAP

UDI-Beratung für Medizintechnik­hersteller

UDI-Anforderungen in ein umsetzbares Daten-, System- und Submission-Konzept überführen – abgestimmt auf Ihre Zielmärkte, Produktstrukturen, SAP-/ERP-Landschaft und internen Verantwortlichkeiten.

  • Daten verstehen
  • Prozesse klären
  • Umsetzung planen
Besprechung mit Unterlagen als Symbolbild für UDI-Beratung
Fachbereich und IT zusammenbringen
Unser Beratungsansatz im Detail

Europe IT Consulting unterstützt Hersteller von Medizinprodukten bei der fachlichen und technischen Gestaltung ihrer UDI-Prozesse. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, welche Daten ein regulatorisches Zielsystem erwartet. Ebenso wichtig sind Datenherkunft, Verantwortlichkeiten, Validierungsregeln, Freigaben, Übertragungshäufigkeit und die Entscheidung, ob ein projektbezogener Prozess, eine Portal-Lösung oder ein SAP-integriertes UDI-Datenmanagement benötigt wird.

Die Beratung kann bei einer ersten UDI-Bestandsaufnahme beginnen oder einen bereits bestehenden Prozess gezielt weiterentwickeln. Gemeinsam werden relevante Zielsysteme, Produkt- und UDI-Strukturen, vorhandene Excel-, SAP-, ERP- oder Datenbankquellen sowie der gewünschte Betriebsablauf betrachtet. Daraus entsteht ein nachvollziehbares Zielbild für Datenpflege, Validierung, Freigabe und Behördenübertragung.

Europe IT Consulting verbindet UDI-Fachwissen mit Erfahrung in SAP- und Datenprozessen. Dadurch kann die Beratung über eine allgemeine Anforderungsbeschreibung hinausgehen und in eine konkrete Umsetzungsroadmap, eine Datenaufbereitung oder die Einführung einer passenden Europe-IT-Lösung münden. Welche Variante geeignet ist, wird aus der tatsächlichen Ausgangssituation abgeleitet.

DIE AUSGANGSLAGE

Wann ist UDI-Beratung sinnvoll?

  • Neue Zielmärkte oder regulatorische Datenbanken sollen in den bestehenden UDI-Prozess aufgenommen werden.
  • Basic UDI-DI, UDI-DI und zugehörige Produktbeziehungen müssen strukturiert aufgebaut oder bereinigt werden.
  • UDI-Daten liegen verteilt in SAP, einem anderen ERP-System, Excel-Dateien oder mehreren Datenbanken.
  • Verantwortlichkeiten zwischen Regulatory Affairs, Quality, Stammdatenmanagement, IT und weiteren Fachbereichen sind nicht eindeutig definiert.
  • Fehler werden erst beim Upload beziehungsweise nach der Submission sichtbar.
  • Manuelle Eingabe, XML Upload und M2M/Data Exchange müssen für den konkreten Anwendungsfall bewertet werden.
  • Ein bestehender Excel-Prozess soll validiert, standardisiert oder in eine skalierbare Lösung überführt werden.
  • UDI-Daten sollen künftig direkt aus dem SAP-Umfeld verwaltet und an Zielsysteme übertragen werden.
  • Mehrere Behörden beziehungsweise Zielmärkte sollen aus einer gemeinsamen Datenbasis bedient werden.
  • Kennzeichnungs-, Barcode- und UDI-Datenprozesse müssen fachlich und technisch aufeinander abgestimmt werden.

DIE BERATUNGSFELDER

Was wird in einem UDI-Beratungsprojekt geklärt?

01

Zielsysteme und Scope

Welche Produktbereiche, Gesellschaften und Zielmärkte gehören zum Projekt? Welche Datensätze, Behördenmodule und Meldeprozesse sind tatsächlich betroffen?

02

Datenmodell und Beziehungen

Wie werden gemeinsame Produktdaten, Basic UDI-DI, UDI-DI, behördenspezifische Felder und Beziehungen zwischen Datensätzen strukturiert?

03

Quellsysteme und Verantwortung

Wo entstehen die Daten? Welches System ist für welches Feld führend? Welche Rollen pflegen, prüfen und genehmigen die Informationen?

04

Datenqualität und Validierung

Welche formalen, strukturellen und fachlichen Prüfungen müssen vor der Freigabe erfolgen? Wie werden Fehler verständlich zurückgespielt und korrigiert?

05

Lösung und Übertragungsweg

Passt ein projektbezogener Excel-/XML-Prozess, das Global Submission Portal oder GUDI? Ist manuelle Eingabe, XML Upload oder M2M für den jeweiligen Vorgang vorgesehen?

06

Betrieb und Weiterentwicklung

Handelt es sich um eine einmalige Übertragung, einen wiederkehrenden Prozess, einen Softwarebetrieb oder um laufende projektbezogene Unterstützung?

DIE ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE

Vier Ebenen für eine belastbare UDI-Entscheidung

01

Datenquelle

Woher kommen die Daten und wer verantwortet sie?

Excel, SAP, ERP, Datenbank oder andere strukturierte Quelldaten

02

Europe-IT-Lösung

Welche Lösung übernimmt Datenpflege, Prüfung oder Submission-Steuerung?

GUDI, Global Submission Portal, UDI Excel Cloud Validator oder projektbezogene Unterstützung

03

Technischer Übertragungsweg

Wie gelangen die freigegebenen Daten in das jeweilige Zielsystem?

manuelle Eingabe, XML Upload oder M2M/Data Exchange

04

Betriebsmodell

Wie wird der Prozess organisatorisch und zeitlich betrieben?

einmalige oder regelmäßige Übertragung, Softwarebetrieb oder Projektunterstützung

GEMEINSAM ZUR UMSETZUNG

Von der Ausgangslage zur umsetzbaren UDI-Roadmap

  1. Ausgangssituation und Ziele erfassen

    Zu Beginn werden Zielmärkte, betroffene Produktgruppen, vorhandene Datenquellen, aktuelle Abläufe und bekannte Probleme zusammengetragen. Dabei wird auch geklärt, ob ein neuer Prozess aufgebaut oder eine bestehende Lösung weiterentwickelt werden soll.

  2. Daten und Prozesse analysieren

    Gemeinsam wird untersucht, welche UDI-Daten bereits vorhanden sind, welche Beziehungen und behördenspezifischen Ergänzungen benötigt werden und an welchen Stellen Medienbrüche, Doppelpflege oder späte Fehler entstehen.

  3. Zielbild und Verantwortlichkeiten definieren

    Das Zielbild beschreibt Datenverantwortung, Pflege, Validierung, Freigabe, Übertragung und Rückmeldung. Es macht sichtbar, welche Aufgaben beim Hersteller, in einer Europe-IT-Lösung und beim regulatorischen Zielsystem liegen.

  4. Lösungs- und Übertragungsweg auswählen

    Auf Basis der Anforderungen werden geeignete Lösungsbausteine und technische Übertragungswege bewertet. Dabei gibt es keine pauschale Grenze, ab der immer XML oder M2M verwendet werden muss. Datenstruktur, Wiederholungsrate, Qualität und Betriebsmodell sind ebenso entscheidend wie die Datenmenge.

  5. Umsetzung vorbereiten und begleiten

    Aus dem Zielbild wird eine priorisierte Roadmap. Je nach Projekt umfasst sie Datenbereinigung, Mapping, Validierungsregeln, Rollen- und Freigabekonzept, technische Einführung, Test, Submission-Vorbereitung und Wissenstransfer an die beteiligten Teams.

KONKRETE ARBEITSERGEBNISSE

Typische Ergebnisse der UDI-Beratung

  • abgegrenzter Projekt-Scope nach Zielmärkten, Produktbereichen und Datensätzen
  • Übersicht der vorhandenen Datenquellen und führenden Systeme
  • fachliches Datenmodell mit gemeinsamen und behördenspezifischen Informationen
  • Zuordnung von Basic UDI-DI, UDI-DI und relevanten Datensatzbeziehungen
  • Rollen- und Verantwortlichkeitsmodell für Pflege, Prüfung und Freigabe
  • Validierungs- und Fehlerbehandlungsprozess
  • Bewertung geeigneter Europe-IT-Lösungen und Übertragungswege
  • Umsetzungsroadmap mit priorisierten Arbeitspaketen
  • Grundlage für Einführung, Test, Datenmigration und späteren Betrieb

Der konkrete Leistungsumfang wird projektbezogen vereinbart. Eine fachliche und technische Beratung unterstützt die Umsetzung, ersetzt aber nicht die regulatorische Verantwortung und die abschließende Freigabe des Herstellers.

VOM KONZEPT ZUR LÖSUNG

Passende Europe-IT-Lösungen nach der Beratung

SAP

GUDI für SAP-integrierte Prozesse

Wenn UDI-Daten in SAP gepflegt, validiert, freigegeben und direkt aus GUDI per M2M an Behörden übertragen werden sollen, kann das GUDI SAP UDI Add-on der passende Lösungsweg sein.

PORTAL

Global Submission Portal

Für strukturierte Datenimporte, Validierung und wiederkehrende oder umfangreichere Multi-Authority-Workflows steht das Global Submission Portal zur Verfügung.

UDI-DI, UDI-PI und Basic UDI-DI richtig einordnen

UDI steht für Unique Device Identification. Im praktischen Datenprozess müssen unterschiedliche Identifikations- und Produktionsinformationen getrennt betrachtet werden:

Welche Informationen gepflegt, validiert und an ein Zielsystem übertragen werden müssen, hängt vom Markt, Produkttyp, Datenmodell und konkreten Datensatz ab. In der Beratung werden diese Beziehungen in den tatsächlichen Produkt- und Systemkontext des Herstellers übersetzt.

  • UDI-DI: der statische Device Identifier für ein bestimmtes Produkt beziehungsweise eine bestimmte Verpackungsebene.
  • UDI-PI: die variablen Produktionsidentifikatoren, beispielsweise Angaben zu Charge, Seriennummer, Herstellungs- oder Verfallsdatum, soweit sie für das Produkt vorgesehen sind.
  • Basic UDI-DI: der zentrale Schlüssel im europäischen System zur Gruppierung von Produkten innerhalb des vorgesehenen regulatorischen Rahmens; er erscheint nicht als Kennzeichnung auf dem Produkt.
Medizinischer Eingriff als Bildmotiv zum UDI-Thema

GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen zur UDI-Beratung

Muss vor der UDI-Beratung bereits eine Software ausgewählt sein?

Nein. Gerade wenn Datenquellen, Zielsysteme, Verantwortlichkeiten und Übertragungswege noch nicht abschließend geklärt sind, sollte die fachliche und technische Ausgangssituation vor einer Produktentscheidung betrachtet werden.

Unterstützt Europe IT UDI-Prozesse mit SAP?

Ja. Die Beratung kann vorhandene SAP-Produkt- und Materialdaten, Rollen, Validierung und Freigaben einbeziehen. Wenn ein SAP-integrierter Softwareprozess benötigt wird, ist GUDI die dafür vorgesehene Europe-IT-Lösung.

Kann eine Beratung mehrere UDI-Zielsysteme berücksichtigen?

Ja. Gemeinsam verwendbare Daten und behördenspezifische Anforderungen können getrennt analysiert werden. Als relevante Zielsysteme unterstützt Europe IT in seinen Lösungen unter anderem EUDAMED, swissdamed, FDA GUDID, TGA AusUDID, NMPA China und ÜTS. Der konkrete Projektumfang wird vorab festgelegt.

Garantiert eine UDI-Beratung die Annahme der Daten durch eine Behörde?

Nein. Beratung, Datenmodellierung und Validierung können die Datenqualität und Prozesssicherheit verbessern, ersetzen aber weder die Herstellerverantwortung noch die abschließende Verarbeitung und Entscheidung des jeweiligen regulatorischen Zielsystems.

DER NÄCHSTE SCHRITT

UDI-Ausgangssituation besprechen

Sie möchten Ihren UDI-Prozess neu aufsetzen oder gezielt verbessern?

Für ein erstes Gespräch helfen Angaben zu Zielmärkten, Produkt- und UDI-Strukturen, vorhandenen Datenquellen, aktuellem Übertragungsprozess und den wichtigsten offenen Fragen. Daraus lässt sich der sinnvolle nächste Schritt ableiten.

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