SAP LABEL PRINTING · INTEGRATION & OUTPUT

Zebra-Drucker in SAP integrieren und Etiketten zuverlässig drucken

Von SAP-Daten und Formularlogik über Gerätetyp, Spool und Netzwerk bis zum gedruckten Barcode-Etikett: Europe IT Consulting unterstützt den vollständigen SAP-Zebra-Druckprozess.

Durchgängige Beratung von SAP-Daten bis zum geprüften Etikett

Zebra ZT400 Etikettendrucker für die Integration in SAP
Zebra ZT400 als Beispiel für den industriellen SAP-Etikettendruck

Eine funktionierende Integration von Zebra-Druckern in SAP besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Der Drucker muss im Unternehmensnetzwerk erreichbar und im SAP-System passend eingerichtet sein. Gerätetyp, Auflösung, Druckersprache und Spool-Konfiguration müssen zum verwendeten Modell passen. Gleichzeitig benötigt das Etikett eine geeignete Formularlogik, beispielsweise mit SAP Smart Forms oder Adobe Forms.

Europe IT Consulting unterstützt Unternehmen bei Planung, Formularentwicklung, SAP- und Netzwerkintegration, Barcodeerzeugung, Adobe Document Services, Unicode-Zeichensätzen, Test und Fehleranalyse. Dadurch werden technische Einzelschritte zu einem nachvollziehbaren Prozess verbunden: SAP stellt die benötigten Geschäfts- und Produktdaten bereit, das Formular bereitet Inhalt und Layout auf, der SAP-Druckprozess erzeugt die vorgesehene Ausgabe und der Zebra-Drucker bringt sie auf das Etikett.

Typische Anwendungen reichen von Logistik- und Produktetiketten bis zu GS1- und UDI-Kennzeichnungen. Ob ein bestimmter Gerätetyp, Smart Forms, Adobe Forms oder eine andere Konfiguration geeignet ist, hängt von SAP-Release, Druckermodell, Auflösung, Barcodeanforderungen, Zeichensätzen und dem bestehenden Ausgabemanagement ab.

INTEGRATIONSEBENEN

Was gehört zu einer SAP-Zebra-Integration?

01

SAP-Daten und Auslöser

Welche Material-, Produkt-, Chargen-, Serien- oder Geschäftsdaten werden benötigt, und durch welchen SAP-Prozess wird der Druck gestartet?

02

Formular und Barcode

Wie werden Texte, Grafiken, variable Felder und Barcodes in Smart Forms oder Adobe Forms angeordnet und mit SAP-Daten gefüllt?

03

Gerätetyp und Ausgabe

Welcher SAP-Gerätetyp, welche Druckersprache, Auflösung und Spool-Konfiguration passen zum Zebra-Modell und zum Etikett?

04

Netzwerk und Betrieb

Wie wird der Drucker erreichbar gemacht, überwacht und in vorhandene Netzwerk-, Sicherheits- und Betriebsprozesse eingebunden?

05

Zeichensätze und ADS

Welche zusätzlichen beziehungsweise Unicode-Zeichensätze werden benötigt, und wie müssen Adobe Document Services dafür konfiguriert werden?

06

Test und Qualität

Stimmen Inhalt, Positionierung, Barcodegröße, Druckqualität und Verarbeitungsgeschwindigkeit unter den realen Produktionsbedingungen?

DIE DRUCKKETTE

Der Druckprozess von SAP bis zum Zebra-Etikett

Ein Prozess. Sechs sauber abgestimmte Ebenen.

SCHRITT 01

1. SAP-Daten

Variable Inhalte und Druckauftrag bereitstellen

Material-, Produkt-, Chargen-, Serien-, Versand- oder UDI-relevante Daten
SCHRITT 02

2. Formular

Inhalt, Layout, Bedingungen und Barcodefelder erzeugen

SAP Smart Forms oder Adobe Forms
SCHRITT 03

3. Ausgabeaufbereitung

Formularausgabe für Gerät und Druckersprache verarbeiten

Gerätetyp, ZPL beziehungsweise passende Ausgabestruktur, ADS bei Adobe Forms
SCHRITT 04

4. SAP-Spool und Netzwerk

Druckauftrag an das richtige Ausgabegerät senden

Spool, Ausgabegerät, Host-Spool, Netzwerk und Berechtigungen
SCHRITT 05

5. Zebra-Drucker

Etikett mit vorgesehenem Inhalt und Barcode drucken

Druckermodell, Druckauflösung, Material, Farbband und Gerätekonfiguration
SCHRITT 06

6. Test und Betrieb

Druckbild, Lesbarkeit, Geschwindigkeit und Fehlerverhalten prüfen

Testformular, Scannerprüfung, Monitoring und Fehleranalyse

ENGINEERING & BETRIEB

Leistungen von Europe IT Consulting

Planung, Umsetzung und Fehleranalyse werden als zusammenhängende Ausgabekette betrachtet.

Projektabhängige Konfiguration

Ein vorhandener SAP-Gerätetyp allein garantiert noch keinen funktionierenden Etikettendruck. Druckermodell, Auflösung, Firmware, SAP-Release, Formulartechnik, Barcodeanforderungen, Netzwerk und Material müssen zueinander passen.

01

Drucker- und Systemkonzept

Vor der technischen Einrichtung werden Etikettenformate, Druckvolumen, Druckermodelle, Auflösung, Einsatzorte, SAP-Prozesse, Barcodes und benötigte Zeichensätze erfasst. So lassen sich die Komponenten passend zur tatsächlichen Nutzung auswählen.

02

Gerätetyp, SAP-Spool und Netzwerkintegration

Europe IT Consulting unterstützt bei der Einbindung der Zebra-Drucker in Unternehmensnetzwerk und SAP-Ausgabemanagement. Dazu gehören die Abstimmung des geeigneten Gerätetyps, die Einrichtung des Ausgabegeräts, Spool- und Kommunikationsparameter sowie die Analyse von Übertragungs- oder Ausgabeproblemen.

03

Etiketten mit SAP Smart Forms oder Adobe Forms

Etiketten werden passend zum vorgesehenen SAP-Prozess entwickelt. Variable SAP-Daten, Texte, Grafiken, Bedingungen und Barcodefelder werden in das Formular eingebunden. Bestehende Formulare können analysiert und für neue Drucker, Formate oder zusätzliche Inhalte angepasst werden.

04

GS1-Barcodes und 2D-Codes

Zu den möglichen Barcodeinhalten gehören unter anderem DataMatrix und EAN-128 beziehungsweise GS1-128. Dateninhalt, Application Identifier, Größe, Modulbreite, Ruhezone und verfügbare Druckauflösung müssen gemeinsam betrachtet werden. Der SAP Barcode Generator ist eine ergänzende Europe-IT-Lösung für die Barcodeerzeugung im SAP-Umfeld.

05

Adobe Document Services und Unicode

Bei Adobe Forms kann die Konfiguration der Adobe Document Services entscheidend dafür sein, ob zusätzliche Zeichensätze korrekt ausgegeben werden. Europe IT Consulting unterstützt bei der Einrichtung und Performanceoptimierung für Unicode-Anforderungen, beispielsweise bei chinesischen, japanischen oder kyrillischen Zeichen.

06

Monitoring, Test und Fehleranalyse

Je nach Systemlandschaft kann die Druckerüberwachung mit ZebraNet Bridge Enterprise in den Betrieb einbezogen werden. Testdrucke helfen dabei, Layout, Dateninhalt, Barcodeausgabe, Zeichensätze und Verarbeitungsgeschwindigkeit vor dem produktiven Einsatz zu kontrollieren. Bei bestehenden Problemen wird die Kette von SAP-Formular und Spool bis zu Netzwerk und Drucker systematisch eingegrenzt.

FORMULARTECHNIK

Smart Forms oder Adobe Forms für Zebra-Etiketten?

FORM 01

SAP Smart Forms

Smart Forms können für SAP-integrierte Etiketten eingesetzt werden, wenn die vorhandene Systemlandschaft, Formularlogik und Ausgabeanforderung dazu passen. Entscheidend sind die saubere Übergabe variabler Daten, die Abbildung der Barcodes und eine zum Drucker passende Ausgabe.

FORM 02

Adobe Forms

Adobe Forms bieten umfangreiche Layout- und Formularmöglichkeiten. Für den Betrieb werden Adobe Document Services und eine geeignete Ausgabe- beziehungsweise Druckkonfiguration benötigt. Bei internationalen Etiketten spielen Schriftarten, Einbettung, Unicode und Performance eine besondere Rolle.

Entscheidungsgrundlage

Die Wahl sollte nicht isoliert erfolgen. Bestehende SAP-Formulare, Release-Strategie, Layoutkomplexität, Barcodeerzeugung, Druckvolumen und unterstützte Zeichensätze gehören in die Entscheidung.

GERÄTETYP & AUFLÖSUNG

SAP-Gerätetypen AZPL203 und AZPL300

Wichtig

Für die Anbindung von Zebra-Druckern können in SAP beispielsweise die Gerätetypen AZPL203 und AZPL300 relevant sein. Die Bezeichnungen beziehen sich auf unterschiedliche Ausgabe- beziehungsweise Auflösungsanforderungen. Welcher Gerätetyp tatsächlich passt, muss für Druckermodell, Druckauflösung, SAP-System und Etikettenlayout geprüft werden.

Zusätzlich zum Gerätetyp sind unter anderem das SAP-Ausgabegerät, die Zugriffsmethode, der Host-Spool, Netzwerkparameter, Geräteeinstellungen und der vom Formular erzeugte Datenstrom entscheidend. Europe IT Consulting unterstützt bei dieser Abstimmung und bei der Analyse, wenn Testdrucke fehlen, unvollständig sind oder unerwartet formatiert werden.

UDI & GS1 RICHTIG ABGRENZEN

UDI- und GS1-Etiketten als Anwendungsfall

Bei Medizinprodukten können UDI- und GS1-Anforderungen den Inhalt eines Etiketts bestimmen. Der physische Etikettendruck ist jedoch vom UDI-Datenmanagement und von der Behördenübertragung zu trennen:

  1. UDI-Datenmanagement: Produkt- und UDI-Daten pflegen, prüfen und freigeben – beispielsweise mit GUDI im SAP-Umfeld.
  2. Barcodeerzeugung: die für den Kennzeichnungsprozess benötigten Daten in einen vorgesehenen Barcode umsetzen.
  3. Formular und Druck: Klarschrift, Barcode und weitere Inhalte auf dem Etikett platzieren und über SAP an den Zebra-Drucker ausgeben.
  4. Behördenübertragung: UDI-Datensätze über einen getrennten UDI-Submission-Prozess an das jeweilige regulatorische Zielsystem übertragen.

Diese Trennung verhindert, dass ein technisch lesbarer Barcode automatisch mit einem vollständigen oder akzeptierten Behörden-Datensatz gleichgesetzt wird.

Wenn Datenmodell, Kennzeichnungsanforderung und Systemprozess zunächst gemeinsam abgegrenzt werden müssen, finden Sie weitere Informationen unter UDI-Beratung für Medizintechnikhersteller.

GS1 Barcode Testformular für den SAP-Etikettendruck

TEST & ABSTIMMUNG

GS1-Barcode-Testformular für die Projektabstimmung

Das vorhandene Testformular zeigt Barcodebeispiele für Test- und Abstimmungszwecke im SAP-Druckumfeld.

Technisches Beispiel für Test- und Abstimmungszwecke. Vor dem Produktiveinsatz müssen Inhalt, Layout und Lesbarkeit projektspezifisch geprüft werden.

Testformular als PDF öffnen

TECHNISCHE FRAGEN

Häufige Fragen zu Zebra-Druckern in SAP

Kann jeder Zebra-Drucker mit AZPL203 oder AZPL300 in SAP betrieben werden?
Das muss für Druckermodell, Auflösung, Firmware, SAP-Release und Etikettenanforderung geprüft werden. AZPL203 und AZPL300 sind relevante Beispiele, aber kein universelles Versprechen für jede System- und Gerätekombination.
Entwickelt Europe IT Etiketten mit Smart Forms und Adobe Forms?
Ja. Europe IT Consulting unterstützt die Formularentwicklung mit SAP Smart Forms und Adobe Forms. Dabei werden variable SAP-Daten, Layout, Barcodefelder, Gerätetyp und die Ausgabe an den Zebra-Drucker gemeinsam betrachtet.
Unterstützt Europe IT DataMatrix und GS1-128?
Europe IT unterstützt die Erzeugung und Einbindung von Barcodes wie DataMatrix und EAN-128 beziehungsweise GS1-128 in SAP-Formularen. Dateninhalt, Application Identifier, Größe, Auflösung und Druckqualität müssen für den konkreten Anwendungsfall abgestimmt und getestet werden.
Warum werden Unicode-Zeichen auf einem Etikett nicht korrekt gedruckt?
Mögliche Ursachen liegen unter anderem in Schriftarten, Zeichensatzübertragung, ADS-Konfiguration, Formularausgabe, Gerätetyp oder Druckerspeicher. Für eine belastbare Diagnose muss die gesamte Ausgabekette vom SAP-Formular bis zum Drucker geprüft werden.
Ist ein gedruckter UDI-Barcode dasselbe wie eine UDI-Submission?
Nein. Der Etikettendruck bringt Kennzeichnungsdaten auf das physische Etikett. Die UDI-Submission überträgt UDI-Datensätze an ein regulatorisches Zielsystem. Datenmanagement, Barcodeerzeugung, Etikettendruck und Behördenübertragung sind aufeinander abzustimmen, bleiben aber getrennte Prozesse.

NÄCHSTER SCHRITT

SAP-Zebra-Projekt besprechen

Für eine erste technische Einordnung sind Angaben zu SAP-Version, Formulartechnik, Druckermodellen, Auflösung, Etikettenformaten, Barcodes, Zeichensätzen, Netzwerk-/Spool-Konfiguration und dem aktuellen Fehlerbild hilfreich.

Besprechen Sie Ihre SAP-Zebra-Anforderung mit Europe IT Consulting.

Anforderung unverbindlich besprechen

Europe IT Consulting · SAP- und MedTech-Spezialisten aus der Schweiz